Sylvia ist schlank und sportlich, trotzdem wird ihr ein Prädiabetes diagnostiziert. Als ihr Hausarzt sie aufgrund des beginnenden Diabetes zum Augenarzt überweist, wird das ihr Wendepunkt. Statt Medikamenten wird radikales Aufräumen in ihrer Ernährung ihre Antwort darauf.

Folgenschwere Diagnose

Scherereien mit dem Blutzucker-Gedächtniswert HbA1c habe ich schon zwei, drei Jahre. Er liegt immer über 5,6. Deshalb kontrolliert ihn der Hausarzt alle sechs Monate. Ende November 2023 liegt er bei 5,96. Vorsichtshalber überweist er mich zum Augenarzt. Der checkt, ob die erhöhten Werte schon die feinen Gefäße am Punkt des schärfsten Sehens in der Netzhautmitte geschädigt haben. Entwarnung! Auf der Überweisung zum Augenarzt steht schwarz auf weiß: beginnender Diabetes Typ 2, also ein Prädiabetes. Das zieht mir für kurze Zeit den Boden unter den Füßen weg, ich fange an zu weinen. Ich esse doch schon so wenig! Wiege bei 1,67 Metern schlanke 59 Kilo, mache regelmäßig Sport. Ist doch alles eigentlich im grünen Bereich. Was kann ich denn überhaupt noch essen? Zumal auch das LDL-Cholesterin zu hoch ist. Verzweiflung macht sich breit. Ich fühlte mich hilflos.

Aha-Effekt mit großen Folgen

Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht schnell wieder nach vorne schauen würde. Los geht’s. Ernährungs-Docs schauen, Dr. Riedls Podcast hören, seine Ratgeber lesen, eine intensive Ernährungs-Recherche im Internet starten, Dr. Riedls App ,myFoodDoctor‘ herunterladen. Größter Aha-Effekt: Ich esse zu viel Zucker. Sogar in TK-Fertigprodukten steckt er. Von jetzt auf gleich stelle ich die Ernährung um. Weg mit Weizenmehl, Schokoladenkugeln, Croissants, Kuchen. Ich lerne, dass sogar Kuhmilch Zucker enthält. Dass ich zu wenig Eiweiß esse. Könnte auch mehr Gemüse sein.

Neue Geschmackserlebnisse inklusive

Gemüse esse ich heute täglich 400 bis 500 Gramm kunterbunt, gerne als Bowl mit Linsen, Bulgur, Quinoa, Vollkornnudeln. Reichlich Eiweiß hole ich mir z. B. durch ein Hähnchenfilet, zwei Portionen Fisch pro Woche, Nüsse, Samen oder Kerne. Genauso wie aus Hummus, Hüttenkäse, Skyr oder Quark. Ich esse Äpfel und Beeren. Neuer Brot-Liebling: Dr. Riedls Flötchen mit Dinkelmehl und Flohsamen. Einen Liter Walnuss-, Olivenöl gibt’s pro Woche. Nach ca. vier Wochen habe ich keinen Heißhunger auf Süßes und kein Kopfweh mehr. Ich fühle mich wohl mit der Ernährung, esse mit Lust und Genuss, habe neue Geschmackserlebnisse. Ich bin entspannter und habe mehr Elan. Rund drei Kilo bin ich noch schlanker geworden. Der LDL-Wert? Zurück im Normbereich. Der HbA1c-Wert schwächelt noch. Ich bleibe dran.

myFoodDoctor als Stütze

Nach meiner niederschmetternden Diagnose war ich völlig verunsichert und wusste überhaupt nicht, wie eine auf Prädiabetes zugeschnittene Ernährungs-Umstellung geht. Die App von Dr. Riedl hat mich gerade in Kombination mit seinen Podcasts, Ratgebern und den Ernährungs-Docs-Folgen an die Hand genommen und mich sicher begleitet auf dem Weg in meine neue, gesündere Ernährungsweise.

Diesen Weg leicht gemacht hat mir die myFoodDoctor-App besonders, weil sie keine strenge, entbehrungsreiche Diät ist. Sondern ihr Credo ist im doppelten Sinn light: Ohne zu hungern, ohne Kalorien oder gar Broteinheiten zu zählen einfach nur gesünder satt werden. Und dabei in nur kleinen Schritten an den entscheidenden Stellschrauben der Essgewohnheiten drehen. Daumen hoch auch fürs so gut verständliche Erklären der gesunden Ernährungs-Grundlagen von meiner Seite aus. Auf dieser Basis habe ich mich nach kurzer Zeit so sicher geguided gefühlt, dass ich jetzt selber immer mehr mit den gesunden Zutaten experimentiere.

Per kostenpflichtigem Abo erhält man on top eine Auswertung, persönliche Optimierungsbereiche, konkrete Methoden zur Ernährungs-Verbesserung. Es klingt komisch, ist aber tatsächlich so: Die App ist zu so etwas wie meiner Riedlschen Bibel geworden. Ohne sie wäre ich wohl nicht ans Ziel gekommen!

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