Gesünder leben mit dem 20:80 Prinzip
Das 20:80 Prinzip ist der Schlüssel zu einem gesünderen und fitteren Leben
Es reicht schon aus, maximal 20 % der Ernährung zu optimieren.
Es reicht schon aus, maximal 20 % der Ernährung zu optimieren.
Die Methoden der myFoodDoctor-App sind die unterschiedlichen Wege, die dich an deine individuellen Ziele führen. Das kann eine Gewichtsreduktion sein, Blutdrucksenkung, allgemeine Fitness oder eine Kombination dieser Ziele. Dabei lernst du, wie du mit Dr. Matthias Riedls bewährtem 20:80-Prinzip für eine gesunde Ernährung langfristig gesünder und fitter leben kannst. Dabei optimierst du maximal 20 % deiner Essgewohnheiten, ansonsten isst du wie gewohnt. Das kannst du ohne Hunger und Diätfrust in deinen Alltag integrieren. Auch ein radikaler Verzicht und strenges Kalorienzählen bleibt dir erspart.
Manche Methoden erfordern ein Ernährungstagebuch, andere nicht.
Gemüse: Neben Eiweiß ist Gemüse der wichtigste Sattmacher. Wenn die Auswertung deines Ernährungstagebuchs zeigt, dass du zu wenig Gemüse isst, dann sagt dir die App, welches und wieviel Gemüse du von nun an essen solltest, um dein Ziel zu erreichen.
Eiweiß: Proteine sind nicht nur lebenswichtig für die Funktion deiner Muskeln, sie machen dich auch satt. Deine Tagebuchauswertung zeigt, dass du zu wenig Eiweiß isst? Jetzt weist dich die App darauf hin, wie du diesen Mangel ausgleichen kannst. Das geht zum Beispiel mit Fisch oder Fleisch. Oder noch besser, indem du den größten Teil deines Bedarfs mit pflanzlichem Eiweiß deckst – etwa aus Hülsenfrüchten wie Bohnen, Erbsen, Linsen oder Lupinen.
Zucker: Er ist nicht nur in Kuchen, Süßigkeiten und Softdrinks enthalten. Auch in Wurstwaren, Fertiggerichten und sogar in Brot steckt eine Menge Zucker. Achtung! Auch Fruchtzucker ist Zucker. Obst ist eigentlich sehr gesund, aber wenn du als Diabetikerin oder Diabetiker deinen Zuckerkonsum im Auge behalten musst, wird dir die App raten, weniger Früchte und stattdessen mehr Gemüse zu essen.
Iss Dich Glücklich: Immer mehr Menschen essen nebenbei – etwa bei der Arbeit, beim Fernsehen oder während sie auf ihr Smartphone schauen. Und dann essen sie auch noch Ungesundes – und das auch noch zu hastig und zu viel davon. Die Folgen sind Übergewicht, Blähungen und Verdauungsstörungen. Gehörst du auch dazu? Dann ändere jetzt etwas daran. Mit unserer „Iss Dich Glücklich-Methode“ lernst du viele einfache aber wirkungsvolle Techniken für achtsames und bewusstes Essen.
Darmgesundheit: Ein gesunder Darm ist der Schlüssel zu mehr Gesundheit, Widerstandskraft und seelischer Ausgeglichenheit. Eine besondere Rolle kommt dabei deinem Mikrobiom zu, das heißt der individuellen Zusammensetzung von Mikroorganismen in deinem Darm. Wir zeigen dir, wie du dein Mikrobiom richtig „fütterst“, z. B. mit gesunden Ballaststoffen, wie sie in frischem Gemüse und Salat stecken. Die guten Darm-Mikroben regulieren z. B. die Produktion von Serotonin. Dieses Wohlfühlhormon ist ein wichtiger Botenstoff, wenn es um Gefühle wie Ausgeglichenheit, Wohlbefinden und Zufriedenheit geht.
3 Mahlzeiten: Es ist wichtig, dass du dich an geregelte Mahlzeiten hältst – Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Gönne deinen Verdauungsorganen längere Ruhepausen zwischen diesen Mahlzeiten und verzichte möglichst auf Snacks zwischendurch.
Die wichtigsten Fragen und Antworten zum 20:80 Prinzip und den Methoden der App.
Die in der myFoodDoctor-App angewandten Grundprinzipien, die Analyse der Ernährungsgewohnheiten und empfohlenen Ernährungsoptimierungen orientieren sich strikt nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung bzw. den DACH Referenzwerten.
Hinsichtlich der Proteinempfehlung gibt es eine Abweichung zu den Empfehlungen der DGE. Wegen des starken sättigenden Effektes von Eiweiß raten wir zu einer gering erhöhten Aufnahme von 1 – 1,2 g pro Kilogramm Körpergewicht/Tag. Dabei haben pflanzliche Proteine deutlichen Vorrang vor tierischen.
Wir sind davon überzeugt, dass diese Empfehlung gerade für Menschen mit Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht sinnvoll ist, denn:
Deine Blutzuckerwerte steigen nach dem Essen weniger stark an. Proteine unterstützen besonders bei Typ 2 Diabetes die Ausscheidung von GLP, einem Hormon, das für eine erhöhte Insulinausschüttung sorgt. Außerdem sorgt mehr Eiweiß für eine länger anhaltende Sättigung. Das verhindert Übergewicht, weil du zwischendurch weniger snackst. Es sollten aber vor allem pflanzliche Proteine sein, denn Pflanzen liefern viel Kalium und andere gute Nährstoffe. Und die unterstützen die Blutdruckregulation.